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 Stolen Words

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SEEEDinator
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Beruf: Waldläufer
Lebensenergie:
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Waffenliste: Bogen

BeitragThema: Stolen Words   Do Okt 13, 2011 7:27 am

Heu,
vielleicht hat es sich der eine oder andere schon gedacht:
Insanlar wird so bald nicht fertig. Liegt zum Großteil an einem riesigen Motivationsleck, zum Teil an dem Umfang und den Ausmaßen, die dieses Projekt angenommen hat.
Daher bastele ich schon seit einiger Zeit (2 oder 3 Wochen) an einem neuen Titel. Der hat auch wesentlich größere Aussichten auf die Fertigstellung.
Der Einfachheit halber, kopiere ich die Originalcorstellung aus dem RPG Atelier hier herein. Wer möchte, kann dann auch im Atelier mitduskutieren.
Bedanke mich schonmal für die Aufmerksamkeit,
Greetz

Link zur Originalvorstellung: http://www.multimediaxis.de/threads/133151-Stolen-Words?p=2860692#post2860692

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Einleitung



"Hey, Du! Jaja, du bist gemeint! Komm, und setz dich zu mir."
Ich betrat soeben die Taverne an der Straßenecke, als der alte Mann mich ansprach.
"Na los, hab dich nicht so! Ich will dir nur etwas erzählen..."
Aus irgendeinem Grund machte sein Verhalten mich neugierig. Also ging ich zu ihm rüber, meinen Mantel hängte ich über die Lehne des knarrenden Holzstuhls, auf dem ich Platz nahm. Ich zog meinen Dolch und legte ihn auf den Tisch, wie es bei uns Sitte ist. Mit dieser Geste symbolisieren wir unsere Wehrhaftigkeit; und unsere Bereitschaft, in den Kampf zu ziehen, wenn nötig.
Der Alte sah mich nun an, etwas in seinen Augen gefiel mir nicht, doch konnte ich nicht sagen, was es war. Er begann nun wieder mit seiner tiefen, vom vielen Alkohol, den er zweifellos intus hatte, schwer gewordenen Stimme, zu sprechen.

"Weißt du, manchmal ist das Leben wirklich merkwürdig. Im einen Moment
stehst du da, fröhlich und unbesorgt. Und dann, auf einmal, hast du nichts
mehr. Manch einer könnte jetzt vielleicht behaupten, dies sei ungerecht. Oder: "Sowas hat niemand verdient!"
Nun, das ist wohl normalerweise richtig. In meinem Fall jedoch nicht. Ich habe alles Leid dieser Welt verdient. Tausendfach will ich für meine Taten büßen müssen."
Mein Gegenüber fing immer mehr an, mir unheimlich zu werden. Er machte gerade eine
Pause, da wollte ich den Augenblick nutzen und mich verabschieden. Doch da sprach er auch schon weiter, und jetzt schwang in seiner Stimme ein undefinierbares Gefühl mit...

"Aber dummerweise ist man immer erst hinterher schlauer und kann das
Vorangegangene nicht mehr rückgängig machen. Das war so, und es wird
immer so bleiben. Aber dennoch... Vielleicht hätte es nicht dazu kommen
müssen... Nein, ich bin mir ganz sicher, dass nicht nur ich daran Schuld trage!"
Das undefinierbare Gefühl schwang in Zorn um, unterdrückten Zorn zwar, wir waren schließlich nicht die einzigen Gäste, aber dennoch Zorn. Die nächsten Worte spie er mehr aus, als dass er sie sprach:
"Sie tragen alle eine Mitschuld. Sie alle! Diese verdammten Diebe... Wären sie nicht gewesen, hätte ich niemals das Dorf verlassen. Niemals. Aber es schien damals für mich nur logisch, ihnen zu folgen. Ich fühlte mich wie magisch zu ihnen hingezogen. Es war ein seltsames Gefühl, und es ließ mich schaudern, jedes Mal, wenn ich ihnen wieder einen Schritt
näher kam..."
Etwas an ihm faszinierte mich. Seine Erscheinung war alles andere als gepflegt. Er war zum Großteil in Lumpen gehüllt, und ich war der Meinung, ein zerrissenes Wappen einer Söldnergruppe zu erkennen.
Ich nahm auf einmal wahr, dass nun seit geraumer Zeit kein Ton mehr von dem Fremden zu vernehmen war. Also fasste ich den Entschluss, ihn zu fragen, warum er mir dies erzählte. Seine Antwort war gleichsam mysteriös wie ernst gesprochen:

"Ich will nicht von dieser Welt gehen, ohne dass jemand meine wahre Geschichte kennt. Ich will nicht, als Bestie verschrien und gehasst, in einem Fass ins Meer geschmissen werden, wenn meine Zeit gekommen ist. Ich will, dass jemand versteht. Und es mag entweder Zufall oder Schicksal sein, dass ich Dich ansprach."
Ich war verblüfft, denn langsam kam ich zu der Erkenntnis, dass Er mir gegenüber saß. Ich merkte, wie mein Körper sich anspannte, ich begann zu schwitzen. Dann nahm ich all meinen Mut zusammen, und fragte ihn nach seinem Namen...
"Mein Name... Ja, es ist verständlich, dass Du ihn erfahren möchtest. Du wirst es auch, wenn Du mir eines versprichst: Hör mich an, und versuche wenigstens, mich zu verstehen. Ich bin mir sicher, du bist nicht so voreingenommen wie alle anderen. Du kannst, wenn du willst, hinter den Vorhang blicken und das wahre Gesicht eines Wesens sehen..."
Es war unbeschreiblich. Mein Geist schien wie zweigeteilt. Die eine Seite bestand darauf, diesen Ort sofort zu verlassen und sobald nicht wiederzukehren. Die andere Seite war noch immer neugierig, wollte mehr erfahren. Ich könnte jetzt den langen Kampf meiner beiden Geisteshälften beschreiben, doch spare ich mir dies. Erwähnenswert ist aber, dass die Neugier obsiegte. Ich gab dem Mann mein Wort, ihm zuzuhören, egal wie er hieß. Und dann gab er die Antwort, die meinen Puls zum Rasen brachte:
"Mein Name lautet Galtarn."
Meine Befürchtung hatte sich bewahrheitet. Jetzt wollte ich, noch stärker als zuvor, die Taverne verlassen und weit, weit weg laufen. Aber ich hatte dem Greis mein Wort gegeben, und so blieb ich sitzen und täuschte vor, ganz ruhig und gefasst zu sein.
"Ja, Galtarn. Der Dieb. Der Mörder. Der Magier. Das Böse in Person. Ein paar wenige der Beinamen, die man mir gab. Und wahrscheinlich habe ich auch jeden einzelnen verdient. Jedoch hoffe ich, dass Du, wenn ich geendet habe, selber entscheiden können wirst, wie du mich nennen möchtest. Und bevor wir nun noch mehr Zeit verlieren, lass mich Dir alles erzählen. Von Anfang an, bis zum bitteren Ende."
Ich wusste, ich würde nun Dinge erfahren, die mein Leben grundlegend verändern würden...

~~~~~


Vorwort des Autoren


Und hiermit grüße ich euch, liebe Freunde des RPG-Makers und der Welt der selbst gemachten Rollenspiele! Was ihr gerade (hoffentlich) gelesen habt, war die Einleitung zu meinem neuen Projekt "Stolen Words". Ein oder zwei von euch erinnern sich vielleicht noch an "Insanlar: Der Zerfall der Ordnung". Nun, wie es vielen anderen Anfängern vielleicht auch geht, sah ich mich leider immer mehr dazu gezwungen, das Projekt ruhen zu lassen. Zumindest vorerst.
Jetzt bin ich hier, um euch eine neuerliche Bedrohung auf den Hals zu hetzen *böses Lachen*
Es handelt sich bei SW um ein klassisches, seht textlastiges (Ohne lesen werdet ihr nicht weit kommen... :-)), FantasyRPG mit erfundener Spielwelt, erfundenen Charakteren, erfundener Geschichte usw. Mit dabei sind eine (hoffentlich^^) spannende Geschichte, eine Menge Magie, viel Liebe zum Detail und so weiter und so fort...
Entstanden ist dieses Projekt diesmal nicht aus Langeweile, sondern vielmehr als Quintessenz aus einer Reihe von Ideen. Nach ein paar Tagen mit Textkleber, Buchstabenschere und Alphabetschablone ist dann die Story für "Stolen Words" entstanden. Sie nimmt den Spieler mit zu den Abenteuern Galtarns, einem ehemaligen Söldner mit dunkler Vergangenheit. Natürlich ist Galtarn im Spiel deutlich jünger als zum Zeitpunkt der Einleitung oben, also keine Sorge deswegen ;-)
Tja, und bevor wir hier noch mehr Zeit verlieren, fangen wir lieber mit der Charakterübersicht an, oder? Viel Spaß!



Galtarn (Protagonist)
Die Geschichte:
Galtarn ist ein ehemaliger Söldner aus dem Norden mit düsterer Vergangenheit. Er kam eines Tages in das Dorf Paland und fragte an, ob er bleiben dürfe. Zu seinem Glück war die Hütte eines alten Mannes und seiner Frau gerade freigeworden, da beide sich gerne in einem Wald zur Ruhe setzen wollten. Galtarn war erfreut, als er hörte, man würde ihn aufnehmen. Er nahm das Haus dankbar an und richtete sich einigermaßen ein. Sehr viele Dinge hatte er nicht mitgebracht, lediglich einen großen Rucksack und die Dinge, die er am Leibe trug. Durch Zufall erfuhr er, das Pern, der Sohn eines ehemaligen Auftraggebers Galtarns, auch in diesem Dorf lebte. Ein glücklicher Umstand, denn Galtarn wusste so gut wie nichts über die hiesigen Landstriche. Das Leben schien für den ehemaligen Söldner wieder seinen gewohnten Gang zu gehen. Zumindest für ein paar Tage. Denn kurz nach seiner Ankunft im Dorf suchen Diebe den Dorfmagier heim und versuchen, ihn zu bestehlen. Galtarn fasst schnell seinen Entschluss und verfolgt die Übeltäter, um seiner Vergangenheit ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Die Eigenschaften:
Durch seine Vergangenheit als Söldner ist Galtarn im Umgang mit dem Schwert ein Meister seines Fachs, und auch die Magie ist ihm nicht fremd. Mit steigender Kampferfahrung wird er sich nach und nach wieder an die unterschiedlichen Nahkampfangriffe erinnern, mit denen er damals überlebte. Lediglich die magischen Wörter muss er anderweitig erlernen...


Ein Porträt von Galtarn findet sich weiter unten, bei den anderen Bildern.



Bei den anderen Charakteren fasse ich mich etwas kürzer, da weitere Informationen gespoilert wären.

Die Diebe (Antagonisten)
Über ihre genaue Herkunft ist nicht viel bekannt. Vom gemeinen Volk werden sie oft "Schattenmenschen" genannt, wohl mehr wegen ihrer übermenschlichen Fähigkeiten als wegen etwas anderem. Sie sind zu fünft, und gehorchen alle einem einzigen Menschen, der sich selbst "Der Meister" nennt. Jeder der Diebe hat ein Gebiet, auf dem er einzigartige Fähigkeiten zur Schau stellt.


Der Meister (Chef der Antagonisten)
Den wahren Namen dieser Person kennt wohl nur er selbst, und auch aus welchen Landen er kommt ist nicht bekannt. Er beauftragte Galtarn einst damit, ein Buch von einem Fürsten zu stehlen. Damals wusste der Söldner aber noch nicht, was das für Folgen haben würde. Was genau der Meister mit den Büchern anstellt ist Galtarn ein Rätsel. Sein Gesicht wurde noch von keinem lebendigen Menschen erblickt, und nicht einmal seine engsten Vertrauten, die Diebe, wissen genau wo er sich aufhält.


~~~~~

Soviel zu den wichtigsten Charakteren des Spiels. Jetzt würde ich euch gerne noch etwas über die Geschichte erzählen. Wer dies aber nicht möchte, kann ruhig weiterscrollen. Es wird nichts erwähnt, was nicht auch im Spiel erfahren werden kann ;-)


Alles begann mit einem simplen Auftrag: Galtarn erhielt per Brief das Gesuch, ein Buch zu stehlen. Da dies aber völlig unbegründet gefordert wurde, lies er das Pergament links liegen. Er nahm ausschließlich Aufträge an, die mit einem begründeten Konflikt in Verbindung standen. Davon lebte er schließlich: Der Konfliktfreudigkeit der Menschen. Für solch nebensächliches wie einen Diebstahl, gab es genug anderes Gesinde auf den Straßen der Städte. Sie würden sich alle darum reißen, für das bezahlt zu werden, was sie am besten können: anderen Leuten ihr Hab und Gut abknöpfen.
Ein paar Tage später jedoch fand Galtarn erneut einen Brief, mit dem selben Auftrag. Nur lag diesmal eine Drohung bei, die auf seine Frau und seinen Sohn abzielte. Der Söldner ließ sich jedoch nicht beirren, und beharrte auf seinen Prinzipien. Er lebte mit seiner Familie etwas abgeschieden in einem Dorf nahe des nördlichen Gebirges. Tagsüber konnte man die schneeweißen Gipfel in der Ferne erspähen, und des Nachts glitzerten und funkelten die mondbeschienenen Bergspitzen. Doch kam der Tag, an dem Galtarns Sohn fünf Winter alt wurde. Um ihm eine Freude zu machen, schlich er sich in das noch dunkle Zimmer. Er wollte sich gerade zum Gesicht seines Sprösslings hinunterbeugen, und stützte sich mit der linken Hand auf der Strohmatratze ab. Er zuckte zurück, das Stroh war Nass. Dann fiel ihm ein merkwürdiger Geruch im Zimmer auf, den er sofort erkannte. Es war die metallische Duftnote von frischem Blut, die in der Luft lag. Er entzündete die Öllampe auf dem kleinen, selbst gezimmerten Schreibtisch, und leuchtete das Bett an.
Das nächste, an das er sich von diesem Tag erinnerte, war das Begräbnis seines Sohnes. Er war grausam zugerichtet, hatte wohl noch leiden müssen, wie ihm der Dorfheiler schweren Herzens offenbarte.
Zuerst verstand Galtarn diese abscheuliche Tat nicht, doch dann erinnerte er sich an den Diebstahl, den er ausführen sollte, und an den Drohbrief, der beilag. Er versank in Schuldgefühlen und Depressionen, nur seine Gattin gab ihm Halt. Kurze Zeit später erhielt Galtarn erneut den Auftrag, dieses Buch zu stehlen. Diesmal willigte er ein, er wollte nicht, dass seiner Geliebten das gleiche Schicksal widerfuhr wie seinem Sohn. Also schlich er sich nachts in das Herrenhaus, und suchte das verdammte Buch. Er fand es, der Titel verriet ihm, dass es das richtige Buch war. Er wandte sich zur Flucht, da stand der Hausherr mit zwei Wachmännern in der Tür zur Bibliothek. Galtarn versuchte den Männern klar zu machen, dass er nicht anders kann und dass das Leben eines wichtigen Menschen auf dem Spiel steht. Doch die Wachen ließen nicht mit sich reden und griffen ihn an. Widerwillig kämpfte er mit den beiden Gegnern, stets darauf bedacht, das Buch nicht zu beschädigen. Er wollte nicht töten, und versuchte so mehrmals, an den Männern vorbei auf den Flur zu schlüpfen. Aber sie ließen ihm keine Wahl. Angestachelt von ihrem scheinbaren Kampfesglück, gingen sie immer wilder auf Galtarn los und wurden immer unkontrollierter. Er hatte nun keine Wahl, und machte mit beiden kurz nacheinander kurzen Prozess. Er ging sicher, dass er Stellen traf, an denen Treffer sofort tödlich sind. Er wollte niemanden leiden lassen.
Der Hausherr, erschreckt von den Taten des Einbrechers, wich zur Seite und flehte ihn an, ihm nichts zu tun. Galtarn schritt auf ihn zu, steckte das Schwert weg, und sah dem Fürsten direkt in die Augen: "Ich wollte das hier nicht. Ich wurde gezwungen, meine geliebte Frau...mein Sohn... Bitte, Ihr müsst verstehen!"
Mehr konnte er nicht sagen, die Gedanken an seinen toten Sohn brachen wieder über ihn herein, und er eilte sich, das Buch zum vereinbarten Platz zu bringen.
Dort angekommen, sah er sich zwei schwarz gekleideten Männern gegenüber.
"Seran? Ferund? Was zum..?!"
Vor ihm standen zwei alte Waffenbrüder, die mit ihm in der selben Söldnergruppe dienten. Doch dies war schon eine Weile her, und sie hatten sich lange nicht mehr gesehen.
"Sei still, Galtarn. Wo ist das Buch?"
"Es...es ist hier!"
Er warf es ihnen zu, und setze noch einmal zu einer Frage an:
"Was tut ihr hier? Was habt ihr damit zu tun?"
"Unser Meister wird erfreut sein, das Buch endlich in Händen halten zu können. Was dich und deine Angebetete betrifft, so müssen wir leider..."
"Lasst sie daraus! Habt ihr auch meinen Sohn auf dem Gewissen? So sprecht schon! Kämpften wir nicht einst Seite an Seite gegen den selben Feind? Erinnert ihr euch nicht mehr?"
Doch die beiden Gestalten zeigten keinerlei Gefühlsregungen. Sie schienen taub für seine Worte zu sein.
"Unser Auftrag lautet, keine Zeugen zurückzulassen. In diesem Moment kümmert sich der Wachende um den Fürsten, bei dem du vorhin warst. Und der Unsichtbare ist gerade auf dem Weg zu deinem Haus. Wir hingegen haben das Vergnügen, uns ein wenig mit dir beschäftigen zu können..."
Sie griffen zu ihren Waffen. Galtarn starrte sie fassungslos an.
"Das... Wir hatten eine Abmachung! Ich habe das Buch besorgt! Euer Auftraggeber wollte uns in Ruhe lassen!"
"Das hat er niemals gesagt. Und jetzt zeige uns, ob der Söldner in dir noch immer so ein erbarmungsloser Krieger ist!"
"Oh nein, heute nicht! Aber ihr werdet dafür büßen, das verspreche ich euch!"
Und er rannte, er rannte wie noch nie zuvor in seinem Leben. Die aufgehende Sonne im Rücken hetzte er zu seiner Hütte, wo er hoffte, alles wie immer vorzufinden.
Doch schon von weitem sah er, dass nichts mehr so sein wird, wie es einmal war.
Das Strohdach stand lichterloh in Flammen, und ein Sack hing vom Dach herunter. Noch während er näher kam, sah er, dass er sich geirrt hatte. Es war kein Sack, der dort baumelte. Es war ein menschlicher Körper. Der Körper des letzten Menschen, den er hatte.
Galtarn fiel auf die Knie und schlug die Hände vor sein Gesicht. Hinter ihm kamen die ersten mit Eimern bewaffneten Dorfbewohner den Weg hinauf gelaufen, um das Feuer zu löschen. Als sie des grausamen Anblicks der brennenden Leiche gewahr wurden, befiel sie das Zittern. Er hörte einige von ihnen Dinge murmeln, die ihn als kranke Seele darstellten. Andere zeigten Mitleid. Und wieder andere sagten gar nichts, sondern standen nur da, mit ihren Eimern in der Hand, und sahen dem Spektakel zu, unfähig, sich zu rühren.

Eine Woche später, blickte Galtarn noch ein letztes Mal auf sein altes Leben zurück. Es war zu Asche geworden. Dann ging er nach Süden, wo er hoffte, in Frieden leben zu können.
Einige Zeit später kam er im Dorf Paland an, wo er durch Zufall auf Pern, den Sohn eines ehemaligen Auftraggebers, traf. Jener setzte sich für Galtarn ein, sodass er kurz darauf in die Dorfgemeinschaft aufgenommen wurde. Es schien, als könne er wieder beginnen, ein normales Leben zu führen. Doch wollte es das Schicksal anders, und so sollte er bald wieder auf die Mörder seiner Familie treffen, und ein letztes Mal zum Schwerte greifen...


~~~~~


Soviel zur Vorgeschichte. Ihr werdet also, wenn ihr möchtet, Galtarns Geschicke leiten. Die Geschichte des Spieles setzt im Übrigen da an, wo der Text aufhört. Es ist also nichts gespoilert.
Zum Schluss möchte ich noch auf die wichtigsten Features des Spieles eingehen, sowie einige Bilder und einen Auszug aus dem Soundtrack präsentieren.
Vorher aber noch einige Worte zur "Marketingstrategie", wenn man es so nennen möchte (Im Spoiler, weil größtenteils nebensächlich).
Spoiler:
 

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-Sehr realistischer Tag/Nachtwechsel
-Wetterwechsel
-ca. 50 Waffen, Rüstungen, Heilobjekte
-Rätsellastiges Rollenspiel, recht wenig Kämpfe
-atmosphärische Musik eines begabten Hobbykomponisten (optional)
-Alternative Enden je nach Spielerentscheidungen im späteren Spielverlauf
-Durch erholsamen Schlaf kann die Spielzeit verändert werden, welches Einfluss auf die...
-Tagesabläufe für NPC und Monster hat. NPC sind z.B. nachts lieber in den warmen Hütten, Monster lassen sich tagsüber nicht so häufig blicken.
-Die schönsten Maps, die ich jemals gemappt habe (man sehe die alten Insanlarscreens an...^^)

Ein doch recht kleiner Auszug, der die teilweise wichtigsten/umfangreichsten Features enthält.


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Nun kommt das, wo viele immer zuerst hingucken:


Spoiler:
 
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Spoiler:
 

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Und jetzt noch ein kleiner Bonus: ein Ausschnitt aus dem orchestralen Maintheme für Stolen Words. Betitelt mit "Words of Fate" und angefertigt von ShadoShuryo (Link zum YT-Acc. findet ihr unten) ist es der erste Track, den ihr zu hören bekommen werdet, wenn ihr das Spiel denn irgendwann startet ;-) Vielleicht...^^
Bitte beachtet aber, dass ihr das Stück nicht herunterladet, da zuerst ShadoShuryo, und dann ich die Rechte innehabe. Und von ihm weiß ich bereits, dass die Tracks nicht anderweitig als in Verbindung mit diesem Projekt veröffentlicht werden sollen. Danke für euer Verständnis!
Hier nun das Stück. Das Bild im Hintergrund ist übrigens das Titelbild. (Grundlage von Google, dann bearbeitet und zur Unkenntlichkeit verunstaltet)

[video=youtube;NvDETcgMiTY]http://www.youtube.com/watch?v=NvDETcgMiTY[/video]

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Ja, jetzt bleibt mir eigentlich nur noch ein Dank auszusprechen. Und zwar an...

-ShadoShuryo, für den wundervollen Soundtrack und die zügige Lieferung!
-TrueMG, für das sehr super gemachte Truetorial zum Thema T&N-System!
-Der Website FirstSeedMarterial, für die schönen M&B Grafiken!
-Allen anderen Leuten, die die Grafiken erstellt haben, die ich verwende, auch wenn mir die Namen entfallen sind!
-Und natürlich danke ich Dir, da du dich anscheinend nicht nur auf die Bilder beschränkt hast, sondern dich auch durch die Textmassen kämpftest!

Joah, soweit dann erstmal. Kritik (+ und -) natürlich erwünscht, für Fragen bin ich immer offen und ich wünsche euch noch einen schönen Tag, bzw. eine gute Nacht!

Greetz


P.S.: Ich bin mir dessen bewusst, dass diese Vorstellung sehr textlastig und lang ist. Allerdings ist das ganze Spiel nicht viel textarmer, und nur wer lesen kann wird Erfolg haben. Daher, nehmt es mir bitte nicht übel ;-) Und jetzt wieder an die Arbeit, 1 1/2. Projekt will fertig werden!

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Wirklich wichtige Dinge bemerkt man erst, wenn sie nicht mehr da sind...
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BeitragThema: Re: Stolen Words   Fr Okt 14, 2011 7:56 am

Wow, sieht sehr interessant aus, SEEEDi. Hab das zwar schon im Atelier gelesen, aber egal. Die Screens gefallen mir auch, ganz zu schweigen von der Story. Ich werde mich freuen!!! Very Happy Wink

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